Maria Stuarda
Allgemeine Angaben zur Oper:
| Entstehungszeit: |
1834 |
| Uraufführung: |
30. Dezember 1835 Teatro alla Scala, Mailand |
| Spieldauer: |
ca. 150 Minuten |
Kaufempfehlung:
| CD: |
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Maria Stuarda (Philips, DDD, 1989) FonoForum 4 / 90: "In seiner letzten Operngesamtaufnahme führt der 1989 verstorbene Patane sein Orchester zu einer imponierenden Leistung. Der Höhepunkt des Werkes, die berühmte Konfrontation der beiden Königinnen, wird auch zum Höhepunkt der Aufnahme; vor allem, weil hier zwei ebenbürtige Sängerinnen aufeinandertreffen, die den charakterlichen Kontrast zwischen den beiden Rivalinnen stimmlich faszinierend umsetzen. Die beiden Nebenrollen-Bässe Talbot und Cecil sind mit Ellero d'Artegna und Alaimo geradezu luxuriös besetzt." |
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| DVD: |
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Maria Stuarda (Dynamic, 01) Sound:DSS5.1/DTS5.1;Bild:4:3; Sub;D,E,F,Sp,I,Jap;Specials:Interviews mit den Interpreten Künstler: Remigio, Ganassi, Calleja, Zanellato, "Gaetano Donizetti" Orchestra Bergamo, Carminati (153 Min.) |
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Personen:
| Maria Stuarda: |
Königin von Schottland, in englischer Gefangenschaft |
| Elisabetha: |
Königin von England |
| Roberto: |
Graf von Leicester |
| Giorgio Talbot: |
Graf von Shrewsbury |
| Lord Guglielmo Cecil: |
Schatzmeister |
| Anna Kennedy: |
Marias Amme |
Zur Oper:
| Art: |
Tragedia lirica in tre atti |
| Libretto: |
Giuseppe Bardari nach "Maria Stuart" von Friedrich Schiller |
| Sprache: |
italienisch |
| Ort: |
Westminster |
Handlung:
| 1. Akt: |
Der französische Gesandte wirbt für seinen Souverän bei Königin Elisabeth, die einer solchen Verbindung nicht abgeneigt ist, jedoch, weil sie Leicester liebt, Bedenkzeit erbittet und den Gesandten mit einer entsprechenden Botschaft entlässt. Da Leicester dabei keinerlei Gemütsregungen erkennen lässt, wird Elisabeths Vermutung, dass er die gefangene Maria Stuart liebt, fast zur Gewissheit. Als Leicester von Talbot einen Brief Marias erhält, kann er seine Bestürzung gegenüber der Königin nicht verbergen, die von ihm den Brief verlangt, in dem Maria eine Unterredung mit Elisabeth wünscht. Obwohl Leicester leugnet, Maria zu lieben, und behauptet, nur ihre Schönheit zu bewundern, glaubt ihm die Königin nicht, will aber trotzdem ihre Gegnerin empfangen. |
| 2. Akt: |
Leicester ist nach Schloss Fotheringhay, in dem Maria mit ihrer Amme und Vertrauten Anna Kennedy gefangengehalten wird, vorausgeeilt, um sie auf die Begegnung mit Elisabeth vorzubereiten. Marias Jugend und Schönheit machen Elisabeth so wütend, dass sie die um Gnade Flehende nicht nur beschimpft, sondern auch verhöhnt. Maria, ohnehin durch ihre Erniedrigung gereizt, nennt Königin Elisabeth Bastard und Schande für Englands Ehre. Elisabeth eilt tief betroffen und verletzt davon und verkündet zu Leicesters Bestürzung Marias baldigen Tod. |
| 3. Akt: |
Elisabeth zögert, das Todesurteil zu unterschreiben, wird jedoch durch Sir Cecil dazu überredet. Als Leicester zu ihr kommt, hält Elisabeth das Urteil triumphierend in der Hand und befiehlt seine Anwesenheit bei der Hinrichtung. Maria nimmt das von Cecil und Talbot überbrachte Urteil furchtlos zur Kenntnis und erhält von Talbot, der unter seinem Mantel einen Priesterrock trägt, die Absolution. Maria verzeiht ihren Feinden und geht beim letzten Kanonenschuss tapfer und gefasst zum Richtblock. |
Letzte Änderung am 13.10.2005