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Giuseppe Verdi

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Giuseppe Verdi (1813-1901):

La Battaglia di Legnano

Allgemeine Angaben zur Oper:

Uraufführung: am 27. Januar 1849 im Teatro Apollo in Rom
Spieldauer: ca. 110 Minuten

Kaufempfehlung:

CD: Klassika CD Kaufempfehlung bei jpc La Battaglia di Legnano (Philips, ADD, 1976)

Künstler: Katia Ricciarelli, Jose Carreras, Matteo Managuerra, Nicola Ghiuselev, ORF SO, Lamberto Gardelli

DVD: Klassika DVD Kaufempfehlung bei jpc La Battaglia di Legnano (Bon, 2002)

Sound:DSS 5.1 & DTS 5.1;Bild:WS (NTSC);Sub:D,E,F,I,Jap; Laufzeit:110 Min. Künstler: Manrico Signorini, Luciano Leoni, Angelo Nardinocchi, Ezio Maria Tisi, Giorgio Cebrian, Teatro Massimo Bellini Orchestra, Nello Santi

Personen:

Federico Barbarossa: Kaiser Friedrich Barbarossa
Primo Console di Milano: Erster Konsol von Mailand
Secondo Console di Milano: Zweiter Konsol von Mailand
Il Podesta di Como: Bürgermeister von Como
Rolando: Mailänder Heerführer
Lida: seine Frau
Arrigo: Veroneser Krieger
Marcovaldo: deutscher Kriegsgefangener
Imelda: Lindas Zofe
Weitere: Knappe, Herold, Todesritter, Bürger, Senatoren, Soldaten

Zur Oper:

Art: Tragedia lirica in quattro atti
Libretto: Salvatore Cammarano
Sprache: italienisch
Ort: Mailand und Como
Zeit: zur Zeit Kaiser Friedrich Barbarossas

Handlung:

1. Akt: In Mailand ziehen die Soldaten der lombardischen Liga ein, um sich für den Kampf gegen den deutschen Kaiser Friedrich Barbarossa vorzubereiten. Unter ihnen befindet sich der junge Veroneser Arrigo, der nach einer früheren schweren Verwundung totgesagt war. Er sieht freudig einem Wiedersehen mit seiner geliebten Lida entgegen und weiß nicht, dass diese inzwischen seinen alten Kameraden Rolando geheiratet hat. Dieser begrüßt Arrigo mit großer Freude, weil er ihn ebenfalls für tot hielt. Die Krieger schwören in Anwesenheit der beiden Mailänder Konsuln, Italien von fremden Herrschern zu befreien.
Lida ist traurig, sie denkt über den Krieg nach, der ihr die Eltern und den Bruder genommen hat. Sie lebt nur weiter, weil sie von Rolando einen Sohn hat. Marcovaldo, ein deutscher Gefangener, versucht, sich Lida zu nähern und wird Zeuge ihrer Freude, als Imelda mitteilt, Arrigo sei noch am Leben. Rolando kommt mit Arrigo und lässt diesen mit Lida allein, weil er noch zu einer Besprechung gerufen worden ist. Arrigo macht Lida bittere Vorwürfe, glaubt ihren Entschuldigungen nicht und eilt davon.
2. Akt: Die Stadtverordneten von Como beraten, ob sie die lombardische Liga unterstützen oder Kaiser Barbarossa treu bleiben sollen. Arrigo und Rolando, die Boten der Liga, berichten, dass eine weitere feindliche Armee von Norden her im Anmarsch ist. Sie fordern Como auf, den Feind aufzuhalten. Als der Bürgermeister auf den mit Barbarossa geschlossenen Vertrag hinweist und Barbarossa selbst eintritt, können die beiden Boten nichts mehr ausrichten, zumal der Kaiser droht, seine Feinde streng zu bestrafen.
3. Akt: In der unterirdischen Basilika von San Ambrogio weiht sich Arrigo, der sich von Lida verraten sieht, den "Todesrittern", einer Gemeinschaft von Kriegern, die, ohne je aufzugeben, ihr Leben dem Vaterland opfern. Lida hat davon gehört und Arrigo einen Brief geschrieben, in dem sie bittet, sich mit ihr auszusprechen. Während Imelda den Brief überbringt, verabschiedet sich Rolando von seiner Familie. Arrigo, von Rolando hergebeten, tritt ein und wird beauftragt, sich um Rolandos Angehörige zu kümmern, falls es nötig werden sollte. Arrigo verabschiedet sich. Kurz darauf erhält Rolando den von Marcovaldo abgefangenen Brief Lidas und schwört Rache.
Lida besucht Arrigo in seinem Turmzimmer und bittet ihn, die Todesritter zu verlassen. Sie gesteht ihre Liebe, müsse jedoch mit Rücksicht auf Mann und Kind verzichten. Rolando begehrt Einlass, Lida flüchtet auf den Balkon. Trotzdem entdeckt Rolando sie, als er die Fensterläden öffnet und sperrt seine Frau und Arrigo im Turm ein. Arrigo, der die Schmach, vom Kampf ausgeschlossen zu sein, nicht ertragen kann, springt zu Lidas Entsetzen vom Balkon in den tiefen Burggraben, als er die Soldaten in die Schlacht ziehen hört.
4. Akt: Während die Priester für den Sieg beten, erwartet das Volk von Mailand ungeduldig den Ausgang der Kämpfe. Lida erfährt, dass Arrigo durch ein Wunder den Sprung in den Burggraben überlebt hat und am Kampf teilnimmt. Aus der Ferne hört man Siegesrufe, der Kaiser ist schwer geschlagen worden. Arrigo wird tödlich verwundet auf einer Bahre herbeigetragen. Sterbend reicht er Rolando die Hand und schwört, dass er und Lida sich ehrenhaft benommen haben. Rolando verzeiht ihm und seiner Frau, die er erschüttert in die Arme nimmt.

Letzte Änderung am 19.6.2003