Gioacchino Rossini (1792-1868):

Aureliano in Palmira

deutsch Aurelian in Palmyr / französisch Aurélien à Palmyre

Allgemeine Angaben zur Oper

Entstehungszeit: 1813
Uraufführung: 26. Dezember 1813 in Mailänd (Teatro alla Scala)
Besetzung: Soli, Chor und Orchester
Spieldauer: ca. 155 Minuten

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[Details]
Aureliano in Palmira (Bon, DDD/LA, 96)
Gioacchino Rossini (1792-1868)

M. Käther in orpheus 1 / 98: "Selten hat man ein Or- chester in einer Rossini-Liveaufnahme so intelligent und vor allem differenziert musizieren gehört. Es ist deutlich zu spüren, wie nahe die Klangstruktur dem "Tancredi" steht. Allein die Ouvertüre ist ein schieres Hörvergnügen, die kleinen Reprisen im Kopfmotiv werden prägnant 'piano' abgesetzt, es gibt sehr raffinierte Fermaten, und die 'crescendi' sind - das gilt für die ganze Aufnahme - von wunderbarer Delikatesse."

Zur Oper

Art: Dramma serioso in due atti
Libretto: Felice Romani
Sprache: italienisch
Ort: Syrien
Zeit: zur römischen Kaiserzeit

Personen der Handlung

Aureliano  : Imperator von Rom (Tenor)
Zenobia  : Regentin von Palmira (Sopran)
Arsace  : Prinz von Persien (Sopranista)
Publia  : heimliche Geliebte des Arsace, Schwester des Aureliano (Mezzosopran)
Oraspe  : palmirischer General (Tenor)
Licinio  : Tribun (Bass)
Gran Sacerdote d'Iside  : Hohepriester (Bass)

Handlung

Angeführt von Zenobia rebeliert das syrische Palmyra gegen den römischen Kaiser Aureliano. Während dessen militärische Überlegenheit schon bald fest steht, entspinnt sich das musikalische Drama um die Geschichte von Liebe, Treue und Eifersucht zwischen den Hauptfiguren: dem römischen Inperator Aureliano und seinen politischen Gegnern, der asiatischen Königin Zenobia sowie ihrem Geliebten Arsace, einem persischen Prinzen. Ihn - seinen früheren Verbündeten - lässt Aureliano in Ketten legen und versucht so vergelblich die Zuneigung der besiegten Zenobia zu erzwingen. Arsace gelingt zwar die Flucht, doch auch seine Rebellion gegen Rom scheitert. Verzweifelt planen die Liebenden den gemeinsamen Tod, an dessen Vollzug sie durch das unvermutete Auftreten Aurelianos gehindert werden. Aber wider Erwarten nimmt Aureliano Abstand von der Rache und begnadigt Arsace und Zenobia, indem der dem großmüten Vorbild seiner in Arsace unglücklich verliebten Schwester Publia folgt.


Letzte Änderung am 14.9.2012